Dr.-Heinz-Cüppers-Preis

Das Rheinische Landesmuseum Trier und der Fördererkreis des Museums schreiben in 2-3-jährigem Abstand den Dr.-Heinz-Cüppers-Preis aus.

Der Preis erinnert an Dr. Heinz Cüppers (1929-2005), der mit dem Museum seit 1949 als Werkstudent, Kustos, Direktor und 2. Vorsitzender des Fördererkreises verbunden war. Der Preis wurde bisher 2006, 2008, 2011 und 2014 vergeben.  

Der Preis dient insbesondere der Auszeichnung von Nachwuchswissenschaftlern, die eine herausragende Arbeit zur Erforschung von Archäologie, Geschichte oder Kunst der Stadt Trier oder des Trierer Landes vorgelegt haben.  

Das Preiskomitee setzt sich zusammen aus dem Vorstand des Fördererkreises, dem Direktor des Landesmuseums und einem Vertreter der Gesellschaft für Nützliche Forschungen zu Trier. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Preis ist mit einem Betrag von € 2.000 dotiert, der vom Fördererkreis des Rheinischen Landesmuseums Trier gestiftet wird. Zusätzlich kann ein Sonderpreis vergeben werden. Die Preisverleihung findet in einer öffentlichen Veranstaltung des Landesmuseums statt. 

Aktuelle Ausschreibung zum 31. März 2017

Bewerbungen müssen ein Exemplar der Arbeit, eine Kurzfassung (1-2 Seiten), den Lebenslauf des Bewerbers sowie eine Übersicht des wissenschaftlichen Werdegangs und ggf. eine Liste der Veröffentlichungen enthalten. Der Abschluss der einzureichenden Arbeiten muss zwischen 2014 und 2016 erfolgt sein. Bitte senden Sie die vollständigen Bewerbungsunterlagen bis spätestens 31. März 2017 an folgende Adresse: 

Fördererkreis des Rheinischen Landesmuseums Trier, Weimarer Allee 1, 54290 Trier 

 

Bisherige Preisträger

 

2014 

Eszter Harsányi: Die Trierer schwarz engobierte Ware und ihre Imitationen in Noricum und Pannonien. 

Dissertation, Universität zu Köln, 2011. – Publikation.  

 

Sonderpreis: Mathias Probst: Das Paläolithikum der Magdalenahöhle bei Gerolstein 

Magisterarbeit, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, 2012. 

 

2011  

Jens Fachbach: Johann Georg Judas „Chur.Trierischer Baw-Meisder“ (um 1655-1726). Zur Architektur eines geistlichen Kurfürstentums an Rhein und Mosel im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert  

Dissertation, Universität Trier, 2010. – Publikation 

 

2008  

Dorothea Hübner: Römische Fingerringe im Rheinischen Landesmuseum Trier  

Magisterarbeit, Universität Trier, 2006  

 

Sonderpreis: Daniel Bauerfeld: Die "Bohnenzehntkarten" von Jean Antoine in der Stadtbibliothek Trier als historisch-topographische Quelle zur Trierer Stadtgeschichte  

Magisterarbeit, Universität Trier, 2006 . – Auszugsweise Publikation 

 

2006  

Peter Henrich: Die römische Besiedlung in der westlichen Vulkaneifel  

Dissertation, Universität zu Köln, 2004 . – Publikation 

 

Sonderpreis: Nicole Reifarth: Die spätantiken Sarkophagbestattungen aus St. Maximin in Trier  

Masterarbeit, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, 2005 . – Auszugsweise Publikation