Zwischen München und Paris  

27. September 2008 bis 11. Januar 2009

Malerei der klassischen Moderne

Während Anfang des 20. Jahrhunderts in München und Berlin bei Max Liebermann, Lovis Corinth und Max Slevogt Einflüsse des Impressionismus vorherrschen, entsteht mit dem Expressionismus eine neue Kunstströmung in Deutschland, die von den Vereinigungen „Brücke“ und „Blauer Reiter“ ihre entscheidenden Impulse erhält. Zu diesem Zeitpunkt experimentiert auch in Frankreich eine Generation von Malern mit neuen ästhetischen Möglichkeiten. Im Café du Dôme in Paris treffen sich Künstler internationaler Herkunft, darunter auch viele Deutsche. Maler wie Max Purrmann, Rudolf Levy oder Oskar Moll suchen und finden hier Kontakt zur Künstlergruppe der so genannten „Fauves“ um Henri Matisse, dessen Arbeiten sie besonders schätzen. Unter den Umständen und Einflüssen der vielschichtigen Pariser Kunstszene finden diese und andere deutsche Künstler jenseits von radikalen Tendenzen eine gemäßigte Form des künstlerischen Ausdrucks, die für die nachimpressionistische Ära bezeichnend ist. 

 

Die Ausstellung zeigt Werke von Künstlern, die zwischen München und Paris lebten, den Orten, die maßgebend auf ihre Malerei gewirkt haben. Die Sonderausstellung wurde vom Landesmuseum Mainz für die Max Slevogt-Galerie Schloss Villa Ludwigshöhe Edenkoben entwickelt und ist nun in Trier zu sehen. Alle gezeigten Werke stammen aus dem Bestand des Landesmuseums Mainz. 

 

Zur Ausstellung bieten wir Führung und Veranstaltungen an.