Presseinformation

Zwischen München und Paris

Malerei der Klassischen Moderne

Der Expressionismus in Deutschland strebte seit 1910 mit den Malern des "Blauen Reiter" und der "Brücke" seelische Ausdrucksmöglichkeiten durch starke Farben und einfache Formen an. 

 

In Frankreich suchte zur gleichen Zeit die nunmehr zweite Generation nach den Impressionisten, die „Fauves“ („Ungezähmten“), vor allem unter der Vorherrschaft von Matisse und Picasso, nach neuen ästhetischen Wegen in der Malerei. In Paris traf sich im Café du Dôme ein Kreis um diese Künstler, in welchem auch viele deutsche Maler waren: Hans Purrmann, Rudolf Levy, Oskar Moll – Vertreter einer neuen Malerei, die den Schulterschluss zu den Franzosen suchten und fanden. 

 

Die Ausstellung aus dem Bestand des Landesmuseums Mainz zeigt 34 Gemälde von Künstlern, die im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts zwischen Paris und München lebten, den beiden Orten, die maßgebend auf ihre Malerei gewirkt haben. Dazu gesellen sich drei Bronzeplastiken von Wilhelm Lehmbruck, den der Erste Weltkrieg zur Rückkehr nach Deutschland zwang, und eine der seltenen Bronzearbeiten von Albert Weisgerber. 

 

 

Zu beiden Sonderausstellungen sowie zur Ausstellung STÜCKWERK(E) werden Führungen und ein museumspädagogische Begleitprogramme angeboten.  

 

Atelierfenster Breslau mit Schneelandschaft, Oskar Moll, um 1920.

Öl auf Leinwand. Landesmuseum Mainz. Foto: Landesmuseum Mainz 

Henri Matisse ist als Vorbild unverkennbar. 

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