Dr.-Heinz-Cüppers-Preis
Das Rheinische Landesmuseum Trier und der Fördererkreis des Museums schreiben in 2-3-jährigem Abstand den Dr.-Heinz-Cüppers-Preis aus.
Der Preis erinnert an Dr. Heinz Cüppers (1929-2005), der mit dem Museum seit 1949 als Werkstudent, Kustos, Direktor und 2. Vorsitzender des Fördererkreises verbunden war. Der Preis wurde bisher 2006, 2008 und 2011 vergeben.
Der Preis dient insbesondere der Auszeichnung von Nachwuchswissenschaftlern, die eine herausragende Arbeit zur Erforschung von Archäologie, Geschichte oder Kunst der Stadt Trier oder des Trierer Landes vorgelegt haben.
Das Preiskomitee setzt sich zusammen aus dem Vorstand des Fördererkreises, dem Direktor des Landesmuseums und einem Vertreter der Gesellschaft für Nützliche Forschungen zu Trier. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Der Preis ist mit einem Betrag von € 2.000 dotiert, der vom Fördererkreis des Rheinischen Landesmuseums Trier gestiftet wird. Zusätzlich kann ein Sonderpreis in Höhe von € 1.000 vergeben werden. Die Preisverleihung findet in einer öffentlichen Veranstaltung des Landesmuseums statt.
Bisherige Preisträger
2011
Jens Fachbach: Johann Georg Judas „Chur.Trierischer Baw-Meisder“ (um 1655-1726). Zur Architektur eines geistlichen Kurfürstentums an Rhein und Mosel im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert
Dissertation, Universität Trier, 2010
2008
Dorothea Hübner: Römische Fingerringe im Rheinischen Landesmuseum Trier
Magisterarbeit, Universität Trier, 2006
Sonderpreis: Daniel Bauerfeld: Die "Bohnenzehntkarten" von Jean Antoine in der Stadtbibliothek Trier als historisch-topographische Quelle zur Trierer Stadtgeschichte
Magisterarbeit, Universität Trier, 2006 . – Auszugsweise Publikation
2006
Peter Henrich: Die römische Besiedlung in der westlichen Vulkaneifel
Dissertation, Universität zu Köln, 2004 . – Publikation
Sonderpreis: Nicole Reifarth: Die spätantiken Sarkophagbestattungen aus St. Maximin in Trier
Masterarbeit, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, 2005 . – Auszugsweise Publikation

