Folge 1

Folge 1 – Interview mit Museumsdirektor Dr. Marcus Reuter

Dr. Marcus Reuter hat ursprünglich Provinzialrömische Archäologie an den Universitäten in Freiburg und Wien studiert. Seit 2012 leitet er die Direktion Rheinisches Landesmuseum Trier, eine Einrichtung der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE). Als Leiter des ‚Zentrums der Antike‘ liegen seit 2018 auch die Trierer Römerbauten wie zum Beispiel Porta Nigra, Amphitheater, Kaiserthermen, Barbarathermen, Thermen am Viehmarkt sowie die Igeler Säule und die römische Villa Otrang in seinem Zuständigkeitsbereich.

 

Im Gespräch verrät er, was Besucheraugen bei Museumsführungen durch die Römische Abteilung der Dauerausstellung zum Leuchten bringt. Zu den Highlights zählt der Trierer Goldschatz. Mit über 2600 Goldmünzen und einem Gewicht von 18,5 kg ist es der größte, noch erhaltene Goldmünzenschatz der römischen Kaiserzeit.

 

 Kein archäologisches Fundstück, aber trotzdem Sammlungsobjekt zum Sehen und Staunen und Besuchermagnet, ist das Stadtmodell. Es zeigt die spätantike Kaiserresidenz Trier / Treveris im 4. Jahrhundert n. Chr. mit den bedeutendsten Großbauten.

 

Das Landesmuseum beherbergt außerdem die größte Sammlung römischer Mosaike in Mitteleuropa. Darunter finden sich auch lebendige Szenen aus dem Amphitheater wie der Kampf zwischen einem Löwen und Stier.

 

 


Zu den ganz persönlichen Lieblingsstücken des Museumsdirektors zählen die herausragenden Überreste römischer Grabdenkmäler, die fast wie ein Comic lebendige Einblicke in den Alltag der Menschen geben.

 

 

 


Außerdem gibt es persönliche Einblicke, zum Beispiel wie Herr Dr. Reuter überhaupt zur Archäologie gekommen ist, oder was sich seit seinem Amtsantritt alles verändert hat. Welche Geheimnisse könnten kommende Museumsgrabungen lüften? Auf welche kommenden Sonderausstellungen dürfen wir uns freuen?

Hier geht es zur ersten Folge:

Viel Spaß beim Zuhören!


Februar 2021


Tipp: Folge 1 des „AntikenCast Trier“ gibt es auch als PDF-Manuskript zum Download hier: